Jahreslosung 2018

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
Off 21,6 (L)

   

Monatsspruch für Oktober

Herr, all mein Sehnen liegt offen vor dir, mein Seufzen war dir nicht verborgen.
Ps 38,10 (E)

   

Rückblick zur auslaufenden KV-Amtszeit

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Liebe Besucher dieser Seite, liebe Gemeindemitglieder,

am 21.Oktober findet in den evangelischen Kirchen Bayerns die Wahl der neuen Kirchenvorstände statt. Wir möchten Sie motivieren, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und damit die Kandidatinnen und Kandidaten zu unterstützen, deren Arbeitsschwerpunkte am ehesten das repräsentieren, was Ihnen persönlich in Ihrer Gemeinde am wichtigsten ist. Die Briefwahlphase läuft schon, am 30.09. werden wir die Kandidaten im Gottesdienst und anschließend bei Kaffee und Kuchen nochmals vorstellen und Sie haben Gelegenheit, sie persönlich kennenzulernen. Natürlich nicht nur an diesem Termin, sondern ständig, denn Ihr Gemeinderat war und ist sechs Jahre lang Ihr Ansprechpartner. Die Wahl ist Anlaß, auf die vergangenen sechs Jahre zurückzublicken und die vielen Herausforderungen, die der vergangene KV zu meistern hatte.

Das größte Projekt war sicher der Abschluß des Neubaus. Wir sind stolz, dass alle Rechnungen bezahlt sind. Wir hinterlassen dem neuen KV keine Schulden, es wurden Rücklagen gebildet, von denen zum einen Reparaturen und Folgeinvestitionen (z.B. der Instandhaltungsanstrich des Martin-Luther-Saals oder die Beschattung von Sekretariat und Diakonenarbeitszimmer oder die Schallauskleidung im Keller) finanziert werden können. Dank großer Eigeninitiative konnte auch der Kirchtumanstrich extrem kostengünstig bewältigt werden, viele erinnern sich noch an das große Gerüst. Es gibt noch laufende Projekte, zum Beispiel der Ersatz der in die Jahre gekommenen Sitzkissen und die Installation einer Audio-Videoprojektionseinrichtung im Martin-Luther-Saal, mit der bedarfsweise bei Großveranstaltungen die Kirche vergrößert werden kann, z.B. beim Weihnachtsgottesdienst, diese werden noch vom scheidenden KV abgeschlossen. Der nächste KV wird sich mit der Überdachung des Kirchenseiteneingangs befassen müssen, der bei Glatteis im Winter bislang gesperrt werden mußte. Geplant ist auch ein Carport für unseren roten Kirchbus-Oldtimer neben der Garage, und der gemütliche Pfarrgarten wartet noch auf eine angemessene Beleuchtung und einen hübschen Brunnen auf der hierfür bereits vorbereiteten Sitzterasse: alles Verschönerungen, die in der harten Bauphase keine Priorität haben durften. Wir haben in den vergangenen Jahren sehr großen Wert darauf gelegt, möglichst viele Arbeiten ehrenamtlich zu erledigen oder mit Spenden zu finanzieren, um mit dem Kirchgeld, den Kollekten und den Landeszuweisungen äußerst sparsam umzugehen. Wir sind sicher, daß dies Vorgehen auch den künftigen KV bestimmen wird. Wir bauen keine goldenen Badewannen!

Mit dem Wechsel unseres Pfarrers Markus Maiwald nach Augsburg sah sich der KV vor die Aufgabe gestellt, die Vakanz zu organisieren. Dies wurde erschwert durch die kurz vorher bereits eingetretene Vakanz auch der Diakonenstelle. Steffen Maly-Motta, den wir in Nachfolge von Frau Diakonin Fock, die in ihr Ordensmutterhaus zurückgekehrt war, mit großer Vorfreude bei uns begrüßt hatten, war einem Ruf an die JVA Stadelheim gefolgt - ein gut dotiertes und seiner langjährigen Berufserfahrung entsprechendes Angebot. Wir ließen ihn ungern gehen und nicht ohne sicherzustellen, dass er - als Neu-Allmannshofener Bürger übrigens weiterhin Gemeindeglied - auch in Zukunft bei uns als Gastprediger einspringen darf. Es ist gelungen, die Vakanzzeit ohne Gottesdienstausfälle zu bestreiten, auch der Konfirmandenunterricht konnte organisiert werden. Möglich  war das durch eine Besonderheit in Meitingen, bei der der Kirchenvorstand nicht vom Pfarrer sondern von unserem gewählten langjährigen Kirchenvorstand Ulf-Oskar Homann geleitet wird, so dass in der Vakanz durchgehend operative Handlungsfähigkeit bestand. Das wichtigste Element war aber die Bereitschaft vieler, vieler Menschen, uns in dieser Zeit tatkräftig und uneigennützig zu unterstützen. Ein riesengroßer Dank gilt hier den Augsburger Pfarrern Ratz (Heilig Kreuz) und Kreiselmeier (evangelisch St. Ulrich), die uns trotz ihrer Verpflichtungen in der eigenen Gemeinde für die Kasualien und mit Rat und Tat beistanden sowie dem Ehepaar Last, Diakon Maly-Motta, Pradikant Langanke, Lektor Udo Scheuerpflug, Pfarrer Graßmann und vielen anderen, die für uns Gottesdienste abhielten, den Konfirmandenunterricht ehrenamtlich begleiteten. Keinesfalls vergessen dürfen wir unser Team Simone Erdhofer und Carmen Speer, die die heißlaufenden Telefonleitungen im Sekretariat als steter Fels in der Brandung beherrschten. In der Zeit der Vakanz haben wir erleben dürfen, was christliches Engagement, was christliche Gemeinschaft wirklich bedeutet und was mit einem festen Willen bewegt werden kann.

Es war eine glückliche Fügung, dass sich nach nur sechs Monaten Vakanz unser neuer Pfarrer Pickart um die Stelle in Meitingen bewarb und wir vom ersten Vorgespräch an gegenseitige Sympathie und Übereinstimmung erlebten und ihn nicht mehr gehen lassen wollten. Das Ehepaar Pickart war schon immer von unserer Region begeistert, so dass die vakante Stelle genau zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort ausgeschrieben war. Nun galt es, das Pfarrhaus pünktlich  zum Einzug 2017 zu renovieren, auch hier konnte man wieder ehrenamtliches Engagement erleben, z.B. beim Gartenarbeiten, Baumsägen, Antennenkabelsuchen, Entrümpeln oder Koordinieren der Handwerker. Nachdem Pfarrer Pickart im Herbst 2017 eingezogen war, überraschte uns Dekan Blumtritt mit der freudigen Nachricht, dass entgegen der schwierigen Situation - es gibt weit weniger Diakone als Stellen - der gebürtige Franke Diakon Dieter Frembs zum Dienst an der schwäbischen Front bereitstehe, ein Angebot, das wir begeistert annahmen, denn Herr Frembs war mit vielen Jahren Berufserfahrung sowohl in Jugendarbeit als auch Administration ein nicht nur wegen seiner Körperlänge herausragender Kandidat für unsere große Gemeinde mit ihren sehr fordernden Aufgaben.

Der scheidende KV blickt dankbar und glücklich auf eine spannende Amtsperiode zurück. Sehr viel wurde geschafft, wir hatten das  Glück, im KV ein extrem harmonisches und konstruktives Miteinander zu genießen viele Freundschaften wurden begründet und erhalten. Höhepunkte waren hier unsere Rüstwochenenden in Schloß Reimlingen und dem evangelischen Bildungszentrum Hesselberg, in denen wir uns wie eine glückliche und fröhliche Familie erleben durften. Gerade die Vakanz hat uns aber auch gezeigt, wie viel gegenseitige Wertschätzung und ehrenamtliches Engament bedeuten und wie viel in einer Gemeinde erreicht werden kann.

Wir wünschen dem neuen KV Gottes Segen und hoffen, dass er die sechs Amtsjahre wie wir in konstruktivem Diskurs, mit lutherischer Beharrlichkeit und mit der Fröhlichkeit einer großen Familie erleben darf.

Ihr Daniel Hoffmann
für den KV 2012-2018

Wechsel im Amt des Regionalbischofs

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Besucher unserer Seiten,Foto Axel Piper

mit Sitzung vom 1. August hat der Berufungsausschluß beschlossen, Herrn Dekan Axel Piper, 59,  als Nachfolger des zum Jahresende ausscheidenden Regionalbischofs Michael Grabow zu berufen. Piper, der seit 2004 auch Rundfunkprediger beim Bayerischen Rundfunk und dort Sprecher der Kurzandachten "Auf ein Wort" ist, arbeitet momentan noch als Dekan im Bezirk Weilheim und wird sein Amt in Augsburg am 1.1.2019 antreten. Das Amt des Regionalbischofs stellt in Zeiten fehlender Nachfolge in Pfarrer- und Diakonenamt und sinkender Mitgliederzahlen auch in der evangelischen Kirche eine besonders große Herausforderung dar. Dekan Axel Piper äußert sich aber zu seinem neuen Amt wie folgt:

"Ich will die Ehren- und Hauptamtlichen motivierend begleiten, dass sie sich in unserer Kirche und für unsere Kirche gerne engagieren. In unserem gemeinsamen Engagement ist mir dabei wichtig, gerade auch die Menschen, die auf Distanz zur Kirche gegangen sind, neu in den Blick zu nehmen. Und dazu braucht es vor allem eine glaubwürdige Kirche, die auch deshalb eine diakonische Kirche sein muss."


Wir wünschen unserem zukünftigen Regionalbischof die Kraft und den tiefen Glauben, genau dieses Konzept energisch umzusetzen, den Versuchungen der Amtsmacht und den Fallstricken des Verwaltungsalltags zu widerstehen, in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden die evangelische Kirche des 21. Jahrhunderts zu bestimmen, ihr so jene Glaubwürdigkeit zu verleihen, die viele Menschen vermissen und ihr die Demut des diakonischen Dienstes zu erhalten. Denn das ist unsere wichtigste Aufgabe: Dem Nächsten zu dienen.

Ihr

Daniel Hoffmann
KV der Johanneskirche Meitingen

Bildnachweis: privat // Freigabe durch Pressestelle des Landeskirchenamts München
Inhaltliche Angaben: Johannes Minkus, Pressesprecher

Unsere Gemeinde

 

Ev.-luth. Johanneskirche Meitingen

St.-Johannes-Str. 6,
86405 Meitingen
Telefon: 08271 2025


Unsere Pfarramtssekretärin: Simone Erdhofer Foto. Pfarrsekretärin

Bürozeiten: Mo, Mi, Fr 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
Telefon: 08271 - 20 25
Telefax: 08271 - 23 01
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gerne nehmen wir Ihre Anfragen wegen Taufen, Trauungen, Beerdigungen, Raumbelegungen etc. entgegen.
Außerhalb der Bürozeiten können Sie Ihr Anliegen auch auf den Anrufbeantworter sprechen oder uns ein Mail senden.
In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte direkt an Pfarrer Pickart.


Unser Pfarrer: Stefan Pickart
 StefanPickart
Sprechzeiten: Di 10.30 Uhr - 12 Uhr; Do. 16-18 Uhr
und nach Vereinbarung
Telefon: 08271 - 8147580
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
Wenn Sie mehr über unseren Pfarrer erfahren wollen lesen Sie sein
Grußwort oder seine  private Homepage
 
 
 
Unser Diakon/ Diakonin: Ab Abril 2018: Diakon Dieter Frembs Dieter Frembs klein







 


Unser Kirchenvorstand (Amtsperiode 2012-2018):
Kirchenvorstand - Foto-Organigramm
1. Vorsitzender: Ulf-Oskar Homann
Stellvertreter: Horst Günther

Vertrauensmann: Mathias Unger
Stellvertreter: Udo Scheuerpflug


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Gedanken zur Vakanz 2017

Liebe Gemeinde,

wir blicken auf ein turbulentes Jahr 2017 zurück, das durch die Vakanz geprägt war. Die Vakanzzeit stellt für den Kirchenvorstand erfahrungsgemäß eine besondere Herausforderung dar, denn er muß viele Aufgaben des fehlenden Gemeindepfarrers übernehmen, befaßt sich mit der zeitgerechten Renovierung des Pfarrhauses und lädt zu den ausstehenden Gottesdiensten Gastpfarrer, Lektoren und Prädikanten ein. In der Zeit erfuhren wir viel Unterstüzung durch unsere Vakanzvertreter Pfarrer Andreas G. Ratz (Evangelisch Hl. Kreuz Augsburg) und Pfarrer Frank Kreiselmeier (Evangelisch St. Ulrich Augsburg), die trotz der vielfältigen Aufgaben in ihren eigenen Gemeinden stets mit offenem Ohr, Rat und Tat für uns da waren. Unser besonderer Dank gilt unserem Sekretariatsteam Simone Erdhofer und Carmen Speer, die mit eisernen Nerven einen doppelten Büroumzug, Ausfälle der Telefonanlage wechselnd mit ununterbrochenem Klingeln erduldet, vorbildlich die unvermeidlichen organisatorischen Fluten bewältigt und unseren KV-Vorsitzenden und die Vakanzvertreter unterstützt haben - im Sekretariat laufen nun einmal alle Leitungen zusammen. Ein herzliches Dankeschön auch an unsere Jugendgruppe, die oft mit Hand anlegte, aber auch an viele ungenannte ehrenamtliche Helfer, die uns in der Vakanz und beim Renovieren des Pfarrhauses unterstützt haben. Alle gemeinsam machten es möglich, daß das Ehepaar Pickart zum geplanten Termin ihr Heim in einem gemütlichen Haus und nicht auf einer Baustelle finden konnte.

Wir blicken auf die auslaufende Vakanzzeit gerne zurück, denn einerseits macht es Spaß, gemeinsam etwas zu bewirken, sei es das Ausräumen der Kellerräume für Estricharbeiten, seien es Baumfällarbeiten im Pfarrgarten oder Planung und Beaufsichtigung der Bauarbeiten, andererseits bot die Vakanz Gelegenheit, Gäste einzuladen, die neue Gedanken, eigene Stile in unsere Kirche brachten und in den Bekannten- und Freundeskreis aufgenommen wurden. Besonderer Dank gilt dem Ehepaar Last, das uns mit vollem Einsatz und großer Lebensfreude in Gottesdiensten und Konfirmandenunterricht unterstützt hat. Ein besonderes Dankeschön auch an Herrn Pfarrer Graßmann, der von 2004-2010 vor Herrn Blumtritt zuständiger Dekan unseres Bezirks war und am 1.10. in seiner Funktion als Leiter der Augsburger Diakonie zusammen mit seinen Mitarbeitern Wolfgang Klaiber-Mehling (Leiter der psychosozialen Tagesstätte Meitingen) und Simon Oschwald (Leiter der Asylberatungsstelle Meitingen) unserer Einladung folgend den Festgottesdienst zum Erntedankfest hielt, den wir heuer der diakonischen Arbeit gewidmet haben.

Derzeit blicken viele Gemeindeglieder mit Unbehagen auf die Bundestagswahlen zurück und fragen sich, wie - übrigens auch mit Wählern aus unseren Gemeindemitgliedern - extreme politische Strömungen einen solch hohen Stimmenanteil erzielen konnten. Sie fragen, sich, wo wir uns als Gemeinde positionieren sollen, wie wir unseren Kindern und Jugendlichen ein Vorbild sein, ihre Weltsicht schärfen können.

Wir freuen uns daher besonders, mit Herrn Pfarrer Pickart einen Gemeindepfarrer gefunden zu haben, der mit dem erklärten Ziel kommt, Ansprechpartner für alle Altersgruppen zu sein und der sich der Herausforderung stellt, der allfälligen Kirchenmüdigkeit entgegenzutreten und ein Haus der offenen Türen zu bereiten, dialogbereit und streitbar im lutherschen Sinne zu sein.

Das Osterfest 2018 bringt uns ein besonderes Geschenk, da jetzt auch die vakante Diakonenstelle wieder besetzt werden konnte. Mit Herrn Frembs unterstützt uns ein sehr erfahrener Diakon, der in seinem Leben von der Jugendarbeit bis zur Finanzsteuerung wohl alle Bereiche diakonischen Handels schon ausgefüllt hat und sich darauf freut, mit uns zusammen die vielfältigen Aufgaben unserer großen Gemeinde anzupacken.

Wir laden Sie ein, unsere Gemeinde zu besuchen und zu beobachten, was bleibt, was kommt und vor allem was geschieht.

 

Herzlich Willkommen !

Ihr Daniel Hoffmann

KV, Diakoniebeauftragter, Missionsbeauftragter

 

Die Kirche vor der Linse

  • Ansicht Nord-West
  • Ansicht Süd-West
  • Kirche innen1
  • Kirche innen2
  • Gemeindezentrum-Gang
  • Evangelisch-Lutherische Johanneskirche Meitingen
  • Das modern gestaltete Gemeindezentrum als Anbau
  • Blick zum Altar
  • Blick auf Orgel und Empore
  • Das Gemeindezentrum - Treffpunkt für die Gemeinde

Abschied

"Viel Glück und viel Segen auf all Ihren Wegen.“

 

Liebe Christin, lieber Christ, liebes Gemeindeglied,

der Prediger schreibt: "Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde." (Koh. 3,1) Das heißt auch, alles hat ein Ende.

Für meine Familie und mich heißt es Abschiednehmen von Meitingen. Seit Mai 2001 war ich jetzt hier Pfarrer auf meiner 1. Stelle nach der z.A.-Zeit. Vorletztes Jahr bekam ich Post vom "Personalchef" der Landeskirche. Darin hieß es: "2 mal 7 Jahre in Meitingen sind genug. Sie haben auf dieser Pfarrstelle bereits alle Hochs und Tiefs durchlebt."

Noch nie waren meine Frau Beate und ich so lange an einem Ort wie hier. Unsere Jungs wurden hier groß. Wir schlugen Wurzeln. Meitingen wurde unsere Heimat.

Vieles hat sich seit 2001 verändert. Vieles ist in dieser Zeit gewachsen - wenn ich nur an den Neubau denke, die vielen Wechsel auf der zweiten Stelle. Es war eine bewegte Zeit, angefüllt mit viel Arbeit. Doch wo viel gehobelt wird, fallen viele Späne. Ich als Pfarrer kann nicht immer und überall sein. Auch ich vergesse oder übersehe mal etwas oder mache mal etwas falsch. Wenn es Sie getroffen hat, bitte ich Sie um Ihre Vergebung, eine christliche Tugend, die uns unser Herr und Heiland Jesus Christus ans Herz legt im Vaterunser.

Ihnen jedenfalls vielen vielen herzlichen Dank, ein Vergelt´s Gott für Ihre Treue und Ihr Engagement für unsere Meitinger Johannesgemeinde. Ohne Sie, die Menschen vor Ort, die sich einbringen, die sich mit ins Boot nehmen lassen, ins Schiff, das sich Gemeinde nennt, sind wir Hauptamtlichen, wir Pfarrer, nichts. Die Kirche ist ja schließlich für die Menschen da und nicht die Menschen für die Kirche. Sie haben die Kirchengemeinde lebendig werden lassen zusammen mit mir.

Jetzt haben Sie nicht nur keinen Diakon, sondern ab 1. März auch keinen Pfarrer. Mögen die beiden Stellen möglichst bald besetzt werden, auf dass die Kirchengemeinde mit zwei Neuen neu durchstarten kann. Ich wünsche der Kirchengemeinde einen Neuaufbruch. Denken Sie daran, Pfarrer kommen und gehen, die Kirchengemeinde bleibt.

Vor allem die Menschen hier sind meiner Frau und mir ans Herz gewachsen. Wir blicken dankbar und mit Tränen in den Augen zurück auf die vergangenen fast 16 Jahre.

Für uns heißt es jetzt, hier unsere Zelte abzubrechen und neu in St. Andreas in Augsburg anzufangen. Ab 1. März bin ich dort Pfarrer.

Unserer Johannesgemeinde, Ihren Lieben und Ihnen ganz persönlich alles erdenklich Gute und Gottes Segen: Seien Sie behütet!

Ihr Pfarrer Markus Maiwald

Luther im Augsburger Land

Logo für Luther im Augsburger LandErinnern Sie sich noch an dieses Zeichen?

Zweimal der Buchstabe „L“, ineinander geflochten und ein altdeutsches „A“. Kurz: LiAL und ausgesprochen: Luther im Augsburger Land.

Luther im Augsburger Land war eine Initiative einiger Gemeindemitglieder der evangelischen Kirchengemeinden in Gersthofen, Wertingen und Meitingen zum Lutherjahr 2017. Die Verantwortlichen [Die seinerzeit vom Projekt übermittelten Namen wurden aufgrund einer Löschungsanforderung nach DSGVO entfernt] blicken gerne auf die in diesem Rahmen durchgeführten Veranstaltungen zurück. Die rege Teilnahme war eine große Belohnung für die vielen Stunden der Vorbereitung durch das Team. Eine archivierte Seite des Projekts finden Sie durch Anklicken des Logos. Für die Inhalte der verlinkten Seite sind nur deren Verfasser veranwortlich.

Das Kirchenjahr

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was sich hinter einem Namen wie "Quasimodogeniti" oder "Trinitatis" steht? Unsere Landeskirche hat eine Seite online gestellt, in der alle Sonntage des Kirchenjahres erklärt werden. Die finden Sie

hier

Viel Spaß!

Wir suchen Sie!

Schauen Sie doch einmal bei unseren Gesuchen vorbei.

   
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